Es
sind keine Vorkenntnisse erforderlich, jeder kann mit einfachen Mitteln Masken
nach einer Anleitung bauen. Das braucht man/frau
dazu: einen Batzen Ton (meist 11 Kilo aus Bastelbedarfsläden); dünne, durchsichtige
Haushaltsfolie; eine Rolle Packpapier oder recyceltes Papier von der Rolle;
einfacher Tapetenkleister zum Anrühren.
An einem Halbei aus Ton kann man sich einstimmen, mit geschlossenen Augen
gestalten. Die Hände finden die Formen, Vertiefungen, Ausbuchtungen, Wege.
Oder die Phantasie gestaltet mit offenen Augen, Bilder werden auf den Ton
gelegt und in der Auseinandersetzung mit
der Materie entsteht die Maskengrundform. Danach wird der noch feuchte Ton
mit einer Haushaltsfolie abgedeckt und mit gerissenem Packpapier (nicht schneiden,
die Kanten sind dann zu hart und schmiegen sich weniger an die Form an) und
normalem Tapetenkleister schichtweise beklebt. 3-4 Schichten übereinander
ergeben eine stabile Maske. Erst abnehmen vom Tonmodell, wenn alles durchgetrocknet
ist, da sonst die Gefahr der Verformung gegeben ist. Das Abnehmen der Maske
ist ein spannender Moment, die Geburt der Maske. Manchmal werden Überhänge
vorher aufgeschnitten oder der Ton wird mitgenommen und hinterher von der
Rückseite her entfernt. Die nun entstandene Maske ist leicht und sehr stabil.
Sie hält viele Spiele über viele Jahre aus und kann auch ohne Schaden
einmal runterfallen.Da bricht und bröselt nichts. Dies als Hinweis, möglichst
keine Gipsmasken zu verwenden, da diese brechen und bröseln und auch für die
Haut
nicht angenehm sind.Die Maske kann nun grundiert und bemalt werden,mit einem
Hosengummi in Augenhöhe hält sie fest.
Die Hände sind frei, Atemlöcher geben Luft für die Träger
- nun kann man ihr einen Atem geben, ihr Atem einhauchen.